Lebensmittel Heilwirkung

Die Heilkräfte unserer Lebensmittel

Die heilsame Wirkung bestimmter Nahrungsmittel auf Körper und Seele kannten traditionelle Heilkundige schon seit vielen hundert Jahren. Dieses uralte Wissen wurde uns aus vielen Kulturen überliefert. Die Pharmakologie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt. Doch schon lange vorher griffen die Menschen zu Lebensmitteln und Kräutern, um gesund zu werden oder sich gesund zu erhalten. Wie wichtig Essen und Trinken für unser persönliches Wohlbefinden sind, belegen heute viele wissenschaftliche Untersuchungen.

Man unterscheidet in der Heilpraxis im Groben vier verschiedene Ansätze in Bezug auf Ernährung. In Indien und Sri Lanka wird seit Jahrtausenden das ganzheitliche Heilsystem gelehrt. Dabei sind nach ayurverdischer Überzeugung Körper Geist und Seele eng verbunden. Nur wenn ein Gleichgewicht zwischen diesen Elementen herrscht, ist der Mensch gesund. Das Gleiche gilt dabei für die Verbindung von Ernährung und Gesundheit. Ein anderer Ansatz wird aus der traditionellen Chinesischen Medizin überliefert. Dabei wird, entsprechend des chinesischen Medizinsystemes, die Welt in fünf Elemente eingeteilt. Wasser, Metall, Erde, Feuer und auch Holz werden dabei, ebenso wie Geschmacksrichtungen und Temperaturen, bestimmten Körperorganen zugeordnet. Sie haben bestimmt schon von Yin und Yang gehört. Nur wenn diese im Gleichgewicht sind, ist der Mensch gesund. Basierend auf der chinesischen Medizin bauten später die alten Griechen und Römer ihr Gesundheitsverständnis auf. Nahrungsmittel wurden entsprechend Ihrer heilenden Eigenschaften nach Temperatur und Geschmack eingeteilt und menschlichen Temperamenten zugeordnet. Diese medizinischen Grundsätze verbreiteten sich mit dem Niedergang des römischen Reiches in der arabischen Welt und in Ägypten und bildeten im 12. Jahrhundert die Grundlage der westlichen Medizin. Das alte Wissen vermischte sich dabei mit der traditionellen Volks- und Kräutermedizin. Die Skepsis der Kirche und die Entwicklung der Wissenschaft drängten dieses Wissen jedoch zurück. Die ärztliche Ausbildung umfasst heute leider nur wenig Wissen über die Auswirkung bestimmter Nahrungsmittel auf die Gesundheit.

Anders sieht es heute der Heilpraktiker. Er setzt das alte Wissen um die Heilkräfte unserer Nahrung noch richtig ein, ja er vermittelt es sogar weiter. Als eine Art Personal Trainer begleitet der Heilpraktiker den Prozess der Heilung oder den Prozess des Gesundheitserhaltes. In einer der ältesten Städte Deutschlands, in Kempten, hat sich der Beruf des Heilpraktikers gut entwickelt und die Nutzung des alten Wissens wird zunehmend für Patienten interessant. Oft ist es der einzige Ansatz für eine Gesundung eines Patienten. Nutzen auch Sie die Erfahrungen und das Verständnis der Heilkräfte unserer Lebensmittel und lassen Sie sich von Ihrem Heilpraktiker in Ihrer Region auf den Weg zu einer gesunden Ernährung begleiten.